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Jahresüberblick

Samstag, 29. März 2008

Weil aus der Schweiz

Wunderschön, dieser Werbeslogan, den sich die lokale Zuckerlobby gesucht hat. Und in solch tollem Deutsch abgefasst, es ist eine Freude.

Man sieht klar, momentan kommt der Autor kaum um das Schweizer Fernsehen herum. Weil dort die Playoff-Spiele im Eishockey laufen (und nicht nur Davos Gott sei Dank weg ist, nein, der Z hat auch noch die Möglichkeit, Meister zu werden). Auch die Fussballer toben sich auf dem Zwei aus, und da kann man als Mensch mit Y-Chromosom kaum anders, als sich aufs Sofa setzen, und schauen. (Übrigens, bevor ichs vergesse: Die diesjährige Championsleague - viele liebe Grüsse an unser südliches Nachbarland, und vielleicht sollte man sich dort doch besser mal dem Müll auf den Strassen annehmen, und damit eventuell auch gleich bei den Vereinen klar Schiff machen).

Wie also Liverpool seine Gegner abfertigt, und Arsenal gleich hinterher, da kommt einem doch der Gedanke: Fussballer, die Künstler der Gegenwart? Ich sitz davor und frag mich nur woran erkennt man die Kultur. Kein Fragezeichen.

Sei wie es ist, auf der Suche nach guten Shirts für die Heim-EM kam mir der richtige Link in die Finger. Und so kann er kommen, der April, der Mai, die Championsleague und dann der EM-Juni. Wenn sich das Klima endlich unseren Befürchtungen anpasst, und es nicht schneit, dann wird das richtig gut. Juni, ich freu mich mit dir.

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Freitag, 21. März 2008

Dosenessen, das elfte Gebot

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Freitag, 21. März 2008

Die Wohlgesinnten, oder; mein Magen schmerzt

Zehn Tage Miami. Wo sonst als unter lauter humorvollen Holocaustüberlebenden sollte man dieses Buch lesen.

Zusammengefasst:

-ja, es ist erschreckend lang

-und in keiner Weise appetitanregend. Noch Wochen später hatte ich Durchfall, wobei nicht bewiesen ist, dass dies nicht am Essen von US Airways lag

-es wird als DAS Werk der ersten Jahrhunderthälfte gehandelt. Vielleicht n bisschen früh, aber grundsätzlich gehört der Ziegel in jede Schule, Oberstufe allerdings

-das Wetter in Miami ist dermassen viel besser als Februar, März oder irgend ein anderer mitteleuropäischer Monat; wer n Haus dort hat, das ich bewohnen soll, darf sich melden. Würde die Bürde auch längere Zeit auf mich nehmen

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Abgelegt unter: Wohlgesinnten, Buch, kritik, miami, sonne, wetter

Montag, 18. Februar 2008

Titel, Thesen, Temperamente

In einigen Tagen kommt der Roman auf den deutschen Markt, der als Jahrhunderwerk gilt (SonntagsZeitung 17.2.08). Man darf gespannt sein, wie sich 1400 Seiten über einen fiktiven Nazi lesen. Meine These: Machen. Im Notfall; freimachen, um sich durchzubeissen. Vielleicht ists wie bei Krieg und Frieden von Leo, und man darf auch getrost einige Seiten überspringen. In Gedanken an die Arbeit ans Schwarz- und Weissbuch, und die momentanen Recherchen zu Fatwa-Deppen bleibt hier nur eins erwähnt: Wer sich solch einer Aufgabe in einer offenbar guten Qualität und neuen Sichtweise nähern kann, der sollte sich auf Leser verlassen dürfen. Ab in die Schule damit, ein Semester in der Oberstufe einplanen. In einigen Wochen weiss ich hoffentlich mehr-der geneigte Leser wird auf dem Laufenden bleiben. Bis dahin-ein weiteres Hoch auf die französischen Literaten.

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