Weil aus der Schweiz
Wunderschön, dieser Werbeslogan, den sich die lokale Zuckerlobby gesucht hat. Und in solch tollem Deutsch abgefasst, es ist eine Freude.
Man sieht klar, momentan kommt der Autor kaum um das Schweizer Fernsehen herum. Weil dort die Playoff-Spiele im Eishockey laufen (und nicht nur Davos Gott sei Dank weg ist, nein, der Z hat auch noch die Möglichkeit, Meister zu werden). Auch die Fussballer toben sich auf dem Zwei aus, und da kann man als Mensch mit Y-Chromosom kaum anders, als sich aufs Sofa setzen, und schauen. (Übrigens, bevor ichs vergesse: Die diesjährige Championsleague - viele liebe Grüsse an unser südliches Nachbarland, und vielleicht sollte man sich dort doch besser mal dem Müll auf den Strassen annehmen, und damit eventuell auch gleich bei den Vereinen klar Schiff machen).
Wie also Liverpool seine Gegner abfertigt, und Arsenal gleich hinterher, da kommt einem doch der Gedanke: Fussballer, die Künstler der Gegenwart? Ich sitz davor und frag mich nur woran erkennt man die Kultur. Kein Fragezeichen.
Sei wie es ist, auf der Suche nach guten Shirts für die Heim-EM kam mir der richtige Link in die Finger. Und so kann er kommen, der April, der Mai, die Championsleague und dann der EM-Juni. Wenn sich das Klima endlich unseren Befürchtungen anpasst, und es nicht schneit, dann wird das richtig gut. Juni, ich freu mich mit dir.
Dosenessen, das elfte Gebot
Die Wohlgesinnten, oder; mein Magen schmerzt
Zehn Tage Miami. Wo sonst als unter lauter humorvollen Holocaustüberlebenden sollte man dieses Buch lesen.
Zusammengefasst:
-ja, es ist erschreckend lang
-und in keiner Weise appetitanregend. Noch Wochen später hatte ich Durchfall, wobei nicht bewiesen ist, dass dies nicht am Essen von US Airways lag
-es wird als DAS Werk der ersten Jahrhunderthälfte gehandelt. Vielleicht n bisschen früh, aber grundsätzlich gehört der Ziegel in jede Schule, Oberstufe allerdings
-das Wetter in Miami ist dermassen viel besser als Februar, März oder irgend ein anderer mitteleuropäischer Monat; wer n Haus dort hat, das ich bewohnen soll, darf sich melden. Würde die Bürde auch längere Zeit auf mich nehmen